2012

Unterwegs in die 5. Dimension

von Martina Tabery

Immer öfter hört und liest man jetzt über den 21. Dezember 2012, der Tag, an dem der Maya-Kalender endet. Ein Datum, welches sich in vielen Prophezeiungen indigener Völker wieder findet. Natürlich gibt es da auch viele Endzeitspekulanten,die nur zu gerne Katastrophen herbei beschwören, aber was passiert eigentlich wirklich?

Dieses Datum markiert das Ende eines großen Zyklus, nämlich die beinahe 26.000 Jahre andauernde Präzession der Erdachse. Die Präzession ist eine Taumelbewegung der Erdachse, die eine kreisförmige Umlaufbahn beschreibt. Im Laufe dieses Kreises durchwandern die Pole der Achse aller zwölf Tierkreiszeichen, jeweils 2160 Jahre in einem Zeichen. Die meisten der alten Kulturen waren sich dieser Präzession bewusst und maßen dem Wechsel in ein neues Zeichen große Bedeutung zu, da es einen starken Einfluss auf das Bewusstsein der gesamten Erdbevölkerung hat. Am 21.12.2012 tritt die Erdachse in das Zeichen des Wassermanns ein und wird sich gleichzeitig das erste Mal seit fast 13.000 Jahren wieder in Richtung des kosmischen Zentrums bewegen, anstatt davon weg. In der Vergangenheit war so ein Wechsel der Ausrichtung begleitet von einem Wechsel der magnetischen Polung unserer Erde. Dieses als Polsprung bezeichnete Phänomen lässt sich anhand von Gesteinsproben belegen und fand offensichtlich schon mehrmals statt. So einem Polsprung geht immer eine Verringerung des Erdmagnetfeldes voraus. Genauso wie es unsere Wissenschaftler seit Jahren registrieren. Mittlerweile hat sich das Magnetfeld so stark verändert, dass jederzeit mit einem Polsprung gerechnet werden kann.

Zusätzlich zu diesem Ereignis bewegt sich unser Planet auf seiner Reise durch unser Sonnensystem gerade durch einen Photonengürtel. Dieser umkreist die Plejaden mit ihrer Sonne Alcione. Unser gesamtes Sonnensystem kreist in einem Orbit um die Zentralsonne der Plejaden in einem Zyklus von 24.000 Jahren. Innerhalb dieses Zeitraumes passiert unser Sonnensystem den Gürtel zweimal und hält sich jeweils 2000 Jahre darin auf. Eingetreten sind wir im August letzten Jahres, aber die immer stärker werdende Lichteinstrahlung ist schon länger spürbar. Die Maya bezeichnen die Reise durch den Gürtel als Galaktischen Tag, während der Weg von Schnittpunkt zu Schnittpunkt als Galaktische Nacht gesehen wird. Eine galaktische Nacht dauert 10.000 Jahre.

Die Menschheit erwacht

Laut den Überlieferungen der Maya ist auch dieser Zyklus wieder entscheidend für die gesamte Menschheit, so kennzeichnet die Galaktische Nacht das Vergessens unserer spirituellen Herkunft und damit ein Verhaftet sein auf der materiellen Ebene der Dualität, während der Eintritt in den Galaktischen Tag uns ermöglicht, wieder zu erwachen und unsere Göttlichkeit zu erkennen. Auch die moderne Wissenschaft erkennt an, dass Lichtenergie, wie sie zum Beispiel von unserer Sonne ausgeht, einen großen Einfluss auf unsere Psyche und unser Bewusstsein hat. Genauso hat man mittlerweile heraus gefunden dass starke Schwankungen im Magnetfeld sowohl zur Verstärkung von psychischen Störungen, als auch zu genialen Inspirationen und Eingebungen führen können. Die Zeitpunkte der Erschaffung großer Kunstwerke, einzigartiger Sinfonien oder hervorragender Erfindungen stehen offenbar in Verbindung mit Magnetfeld-Veränderungen, wie Wissenschaftler jetzt heraus fanden.
Insgesamt lässt sich sagen, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt mehrere große galaktische Zyklen an einen Wendepunkt kommen, was auf allen Ebenen des menschlichen Seins zu spüren ist. Wenn man den Durchsagen der geistigen Welt Glauben schenkt, so sind wir an dem Moment der Evolution oder Entwicklung des Kollektivbewusstseins, der es uns und vor allem auch dem Planeten Erde ermöglicht, eine Schwingungsoktave höher zu steigen. Dieses Ereignis wird allgemein als Aufstieg in die 5. Dimension bezeichnet.

Aufstieg durch Transformation?

Was bedeutet denn dieses Ereignis nun für das Individuum? Steigen wir alle auf oder haben wir Entscheidungsfreiheit? Was passiert nach 2012? Was ist an der 5. Dimension anders? Es gibt viele Spekulationen zu diesem Thema, aber genaue Voraussagen kann wohl keiner machen. Man kann nur anhand der Fakten und mit Rücksicht auf die Überlieferungen seine eigene Aufmerksamkeit darauf ausrichten, dass hier etwas geschieht, was völlig neu ist und dann selbst fühlen. Dass wir uns in einem großen Wandel befinden, lässt sich allerdings nicht mehr bestreiten. Die weltweite Finanzkrise ist als erste Zeichen für den Zusammenbruch des alten Systems nicht zu übersehen und auch die Tatsache, dass die Führung des mächtigsten Landes der Welt jetzt durch einen Farbigen übernommen wurde, dessen Parole „Wir schaffen die Veränderung“ lautet, ist meiner Meinung nach, ein deutliches Signal für einen Bewusstseinswandel.

Auch auf der persönlichen Ebene zeigen sich in den letzten Jahren immer mehr Veränderungen. Einerseits kommen die alten, lange Zeit erfolgreich verdrängten Themen und Gefühle wieder an die Oberfläche und machen uns das Leben schwer, andererseits gibt es auch immer mehr Menschen, die davon erzählen, dass es Ihnen viel leichter und schneller gelingt, sich Dinge oder Situationen so zu kreieren, wie es benötigt wird. Diese Erfahrungen entsprechen den Durchsagen aus der geistigen Welt, die uns vermitteln, dass wir nicht mehr herum kommen, unser Energiefeld zu klären, die Kanäle wieder frei zu machen, um mehr Lebensenergie durch den physischen Körper fließen zu lassen. Damit erhöht sich automatisch die Schwingung, was wir als Leichtigkeit des Seins wahrnehmen. Wenn wir einen schlechten Tag haben und vielleicht sogar leicht depressiv in die Welt schauen, so schwingen wir in einer eher niedrigen Frequenz, was häufig dazu führt, dass uns auch weiterhin nichts so richtig gelingen will. Scheint uns dagegen die Sonne aus dem Herzen und wir betrachten alles von der positiven Seite aus, so schwingt unser Organismus mit allen 5 Körper auf einer höheren Ebene und das lässt uns dann auch leichter manifestieren. Das bedeutet, es kommt zu sogenannten Synchronizitäten im Alltag, wir denken etwas und es geschieht. Die unglaublichen „Zufälle“ halten vermehrt Einzug, je höher unsere energetische Schwingung ist und wir in Balance sind. Dieser entscheidende Punkt wird häufig übersehen bei den Manifestationskursen à la „The Secret“.

Mit Hilfe der starken Photoneneinstrahlung sind wir in der Lage, unsere in den Schatten verdrängten und ungeliebten Themen wieder zu fühlen. Nur so können wir diese heilen und integrieren. Erst wenn alle Gefühle der Wut, Angst, Trauer, usw. aus dem Energiesystem befreit sind, können wir unseren Fokus auf eine neue Form des Lebens auf diesem Planeten richten. Die Energie mit der wir unser Leben manifestieren (bisher leider fast ausschließlich unbewusst) folgt immer diesem Fokus. Solange noch ungelöste Themen und Gefühle in unserem Energiesystem hängen, werden wir (unbewusst) immer wieder Situationen kreieren, die uns in Leid und Schmerz bringen, um diese Emotionen zu erlösen. Gleichzeitig richten wir (bewusst) den Fokus häufig nicht darauf, dass alles leicht und freudig geschieht und kreieren dementsprechend viel Anstrengung. Viele haben es die letzten Jahre schon bemerkt, dass dieses Manifestieren der Wirklichkeit immer schneller geht. Ab 2012 soll sich alles augenblicklich in der Realität zeigen, es ist daher ratsam, vorher noch etwas aufzuräumen.

Das ist dann auch der Weg, wie wir die höheren Dimensionen wahrnehmen können und uns als das erkennen, was wir wirklich sind. Nicht immer ein leichter Weg, für viele einer, der Ihnen zu schwer erscheint. Vielleicht ist das auch der Grund, warum es zur Zeit vermehrt tödliche Erkrankungen wie Krebs auftreten. Allerdings gibt es auch viel Unterstützung. Sämtliche Mysterienschulen, die ihr Wissen Jahrtausende lang nur an Adepten weitergaben, öffnen die Pforten und bieten der Menschheit Möglichkeiten der Transformation an. Genauso gibt es eine Fülle von neuen Methoden, die einfach und schnell zu Erfolgen führen. Wer sucht, der wird auch eine finden, die für seinen individuellen Weg geeignet ist, um so leichter durch diese intensive Zeit der Veränderung hindurch zu gehen. Hinein in eine neues Zeitalter, in einer höheren Dimension, geprägt von Mitgefühl und Frieden durch das Verständnis aus den Inneren heraus, dass wir nicht getrennt sind, wie wir fälschlicherweise angenommen haben, sondern letztendlich alle eins und es deshalb selbst zerstörerisch ist, in Konkurrenzdenken und Urteilen zu verharren.

(erschienen im Nordstern Ausgabe 4/09)


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